(Im Bild von Links: Wolfgang Dumm vom Bayernwerk; Landrat Thomas Ebeling, Christina Barchmann von der Bayernwerk Regio Energie, BEMO-Vorstand Hans Prechtl, Bürgermeister Konrad Kiener, Thomas Oppelt Geschäftsführer Bayernwerk Regio Energie, die beiden Hausmeister Hans-Peter Geitner und Fabian Schinner)
Die am 24. Mai 2025 eingeweihte Mehrfachsporthalle in Wernberg-Köblitz setzt nicht nur sportliche Maßstäbe, sondern auch ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit. Beim Pressetermin am 1. Dezember wurde die regionale Vermarktung des erzeugten Solarstroms vorgestellt.
Die Marktgemeinde Wernberg-Köblitz, vertreten durch Bürgermeister Konrad Kiener, hat mit der neuen Mehrfachsporthalle ein Projekt realisiert, das Sport, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit verbindet. Die Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 245 kWp versorgt die Halle sowie den angrenzenden Schulkomplex mit Hallenbad direkt mit Strom. Überschüsse werden zunächst in einem Stromspeicher mit derzeit 80 kWp Kapazität gespeichert und anschließend ins öffentliche Netz eingespeist.
Neu ist die Vermarktung überschüssigen Stroms über den regionalen Strommarkt „RegioEnergie Schwandorf – powered by BEMO“. Dieses innovative Konzept basiert auf einer Kooperation der Bayernwerk Regio Energie GmbH (Tochterunternehmen der Bayernwerk AG), der Bürgerenergie Mittlere Oberpfalz sowie dem Landkreis Schwandorf.
Die Direktvermarktung der überschüssigen Solarenergie erfolgt über eine spezielle Vermarktungsform des „Hofladens für Energie“. Über die Plattform des regionalen Strommarkts (www.bayernwerk.regionaler-strommarkt.de/schwandorf) können Haushalte im gesamten Landkreis attraktive regionale Stromtarife beziehen.
Damit bleibt die Wertschöpfung in der Region, die Energiewende wird für Bürgerinnen und Bürger unmittelbar erlebbar und vermittelt ein gutes Gefühl beim Energieverbrauch.
Beim Pressetermin am 1. Dezember 2025 betonte Bürgermeister Kiener: „Mit der neuen Halle schaffen wir nicht nur Raum für Sport und Begegnung, sondern setzen auch ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung.“
Landrat Thomas Ebeling ergänzte: „Ich unterstütze das Projekt des regionalen Strommarkts schon seit Beginn an. Mit jedem Klick auf einen regionalen Tarif unterstützen wir die lokale Energiewirtschaft, stärken die Gemeinschaft und leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. So bleibt die Energie nicht nur in der Region, sondern auch das gute Gefühl, Teil der Energiewende zu sein.“
BEMO-Vorstand Hans Prechtl freute sich über den Erfolg der BEMO seit ihrer Gründung im Jahr 2011: „Am heutigen 1. Dezember schütten wir wieder drei Prozent Dividende für das Jahr 2024 aus. Es gilt, den erfolgreichen Weg fortzuführen und weitere Anlagen zur Erzeugung von regenerativen Energien zu installieren. Konkret befassen wir uns derzeit mit Projekten in Schmidgaden und in Burglengenfeld“, so der Stullner Bürgermeister, der auch die Zusammenarbeit mit dem Bayernwerk lobt. „Die BEMO erzeugt den Strom, das Bayernwerk bietet ihn regional an, frei nach dem Motto ‚Aus der Region – für die Region‘“, so Prechtl.
(Text und Bild: Wolfgang Geitner)
